European Championship

von Lukas Meier (Kommentare: 0)

Ein Jugendsegeln Steckborn Team nahm an der Eurosaf Club Sailing European Championship in Pylos teil.

Anreise

Um 00:00 hat der Wecker geläutet, sechs Boote mussten nach Griechenland. Pro Boot ein Fahrer und  zehn Stunden Fahrt zu bewältigen. Mit Café und Zucker geht alles. Auf der Fähre von Ancona nach Patras konnten wir wieder eine vollwertige Mahlzeit zu uns nehmen, ausruhen und schlafen. Die Nacht wurde unterschiedlich erlebt da wir auf dem Deck schliefen. Nach 24 Stunden Aufenthalt auf der Fähre kam Patras in Sicht. Als wir um sechs Uhr von der Fähre fuhren zeigte das Thermometer 30°C an. Nach Anpassung an den griechischen Fahrstiel bahnten wir uns einen Weg durch 40er Zonen nach Pylos. Angekommen wurden wir äusserst gastfreundlich vom Gastronomen Janice empfangen. Nach einem ausgiebigen Nachtessen wurde erst einmal geschlafen.

Training

Nach dem Maststellen und dem Einwassern der Schiffe ging es dann endlich auf das Wasser. Mit einem schönen Wind von 5-6 Beaufort waren die Bedingungen wunderbar. Aufgrund der fehlenden Erfahrung gab es am Anfang viele Sonnenschüsse. Am zweiten Tag sassen dann die Manöver und der Tagestopspeed lag bei stolzen 18 Knoten. Von da an wurden die Sonnenschüsse immer weniger bis sie dann schliesslich nicht mehr vorkamen.

Regatta

Der Anfang war ziemlich harzig. Wir kämpften hauptsächlich darum, um mit dem Feld mithalten zu können. Am zweiten Tag segelten wir mitten im Feld mit und wurden auch in Zweikämpfe verwickelt. So zogen wir bei einem Kampf um den zweiten Platz den Kürzeren und kassierten auf der Ziellinie zwei Penaltys. Der dritte Tag lief für uns gut, wenn auch nicht ganz so actiongeladen. Die Wettfahrtleitung und die Segler kämpften mit dem schwachen Wind, der jedoch ganz zu unserem Vorteil war. So segelten wir am vierten Tag manchmal auch in der Spitze mit, jedoch wurden die meisten Läufe wegen zu wenig Wind abgebrochen. Am Ende des Tages lag für uns daher ein zweiter Platz drin. Der letzte Tag war für uns ein Rennen gegen Blue Line um den achten Platz, den wir jedoch leider verloren.

Fazit

Der Wind war einfach super. Seglerisch wurden riesige Fortschritte gemacht und man konnte über diese zwei Wochen eine steile Lernkurve mitverfolgen. Segler aus allen Ecken Europas fanden am Abend zusammen und feierten. Das griechische Volk war extrem sympathisch, wir schlossen viele neue Kontakte und wurden oft zu einem Essen eingeladen.

Roman Berti, Nicolas Augstburger und Lukas Meier, 27.07.2018

 

Rangliste

Fotos finden Sie hier.

Erstes Video auf Youtube: "Practice Day".

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